Anna-Katharina Muck, Brita Wiederanders, Matthias Wilde, Werner Zeibig

Kammer – Musik – Salon

Meisterinterpreten

 

  13. September 2020          16:00 Uhr          Eintritt: 22,00 €/ 10,00 €

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Ort der Veranstaltung

Kulturzentrum Parksäle, Großer Saal
Dr.-Friedrichs-Str. 25, 01744 Dippoldiswalde
Für Reservierungen setzen Sie sich bitte mit dem Kulturzentrum Parksäle in Verbindung! Für Reservierungen einer induktiven Höranlage setzen Sie sich bitte mit dem Kulturzentrum Parksäle in Verbindung!
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+49 (0)3504 612 448
+49 (0)3504 612 449
kulturzentrum@dippoldiswalde.de
Saalplan Großer Saal

Meisterinterpreten Dippoldiswalde

Veranstaltungsinfos

Virtuose Barockmusik von Antonio Vivaldi – im Spiegel von literarischen Gedanken zur Musik

 

Kammer – Musik – Salon
Virtuose Barockmusik von Antonio Vivaldi –
im Spiegel von literarischen Gedanken zur Musik

Sprecherin: Anna-Katharina Muck
Klavier - Brita Wiederanders
Violoncello - Matthias Wilde
Kontrabass - Werner Zeibig

Sechs Cellosonaten hat der italienische Komponist Antonio Vivaldi zwischen 1720 und 1730 komponiert, also genau in der Zeit, in der auch seine berühmten "Vier Jahreszeiten" entstanden. Der damalige Auftraggeber ist leider nicht mehr auszumachen. Allgemein war diese Art Solosonaten damals in Venedig gerade angesagt; sie wurden bei kleinen Konzerten oder Bällen am Hof aufgeführt und dienten – anders als zum Beispiel die hochvirtuosen, ein paar Jahre eher entstandenen so genannten "Dresdner Sonaten" für Violine – den Adligen selbst zum Spielvergnügen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts waren Vivaldis Cellosonaten eindeutig die beliebtesten. Es ist daher auch nicht ausgeschlossen, dass wir zu den sechs heute bekannten irgendwann noch weitere Exemplare in einer kleinen Kloster- oder Hofbibliothek entdecken. Schön wäre es!

Die Praxis, das Solocello von nur einem Begleitinstrument umspielen zu lassen, stellte damals eher eine Art Notbehelf dar, wie Carl Philipp Emanuel Bach über die Sonaten schrieb: "Einige lassen sich beym Solo mit der Bratsche oder gar mit der Violine ohne Clavier begleiten. Wenn dieses aus Noth, wegen Mangel an guten Clavieristen, geschieht, so muss man sie entschuldigen; sonst aber gehen bei dieser Art von Ausführung viele Ungleichheiten vor." Die passendere Begleitung ist ein Cembalo (oder eine Orgel) und ein zweites Cello, oder – wie beim heutigen Konzert – ein Kontrabass.


 

 

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Anna-Katharina Muck, Brita Wiederanders, Matthias Wilde, Werner Zeibig

Kammer – Musik – Salon

 

  13. September 2020          16:00 Uhr          Eintritt: 22,00 €/ 10,00 €

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Kammer – Musik – Salon

Kammer – Musik – Salon
Virtuose Barockmusik von Antonio Vivaldi –
im Spiegel von literarischen Gedanken zur Musik

Sprecherin: Anna-Katharina Muck
Klavier - Brita Wiederanders
Violoncello - Matthias Wilde
Kontrabass - Werner Zeibig

Sechs Cellosonaten hat der italienische Komponist Antonio Vivaldi zwischen 1720 und 1730 komponiert, also genau in der Zeit, in der auch seine berühmten "Vier Jahreszeiten" entstanden. Der damalige Auftraggeber ist leider nicht mehr auszumachen. Allgemein war diese Art Solosonaten damals in Venedig gerade angesagt; sie wurden bei kleinen Konzerten oder Bällen am Hof aufgeführt und dienten – anders als zum Beispiel die hochvirtuosen, ein paar Jahre eher entstandenen so genannten "Dresdner Sonaten" für Violine – den Adligen selbst zum Spielvergnügen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts waren Vivaldis Cellosonaten eindeutig die beliebtesten. Es ist daher auch nicht ausgeschlossen, dass wir zu den sechs heute bekannten irgendwann noch weitere Exemplare in einer kleinen Kloster- oder Hofbibliothek entdecken. Schön wäre es!

Die Praxis, das Solocello von nur einem Begleitinstrument umspielen zu lassen, stellte damals eher eine Art Notbehelf dar, wie Carl Philipp Emanuel Bach über die Sonaten schrieb: "Einige lassen sich beym Solo mit der Bratsche oder gar mit der Violine ohne Clavier begleiten. Wenn dieses aus Noth, wegen Mangel an guten Clavieristen, geschieht, so muss man sie entschuldigen; sonst aber gehen bei dieser Art von Ausführung viele Ungleichheiten vor." Die passendere Begleitung ist ein Cembalo (oder eine Orgel) und ein zweites Cello, oder – wie beim heutigen Konzert – ein Kontrabass.


 
Anna-Katharina Muck, Brita Wiederanders, Matthias Wilde, Werner Zeibig 13. September 2020 16:00 Uhr 13. September 2020
Kulturzentrum Parksäle +49 (0)3504 612 448
Dr.-Friedrichs-Str. 25 Dippoldiswalde 01744 DE
Tickets ab 22,00 €
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